Verlorene Träume

Du warst mir so nah,
in meinem Herzen,
in meiner Seele,
in meinem Wesen.

Vor meinen Augen,
da warst du bei mir.
Jeden Tag, jede Stunde,
das reine Glück mit dir.

Wenn ich dich sah,
verlor ich mich selbst.
Die ganze Welt,
verschwand vor mir.

Ich spürte deine Wärme,
deine Nähe zu mir.
Ich spürte die Freude,
das Leben in dir.

Doch öffne ich die Augen,
so bist du doch fern.
Die Kälte um mich herum,
dringt in mich ein.

Die Leere in mir
hört niemals auf.
Sie nimmt mich gefangen,
unendlicher Lauf.

Ich ruf deinen Namen,
an diesem Ort.
Reiche dir die Hand,
schlägst du sie fort?



© Veronika Liehr

21.02.2010