Eingeständnis


Lange Zeit war Ruhe,
doch plötzlich dieses Licht.
Woher? Warum?
Ich will dies aber nicht.

Mir geht es gut,
es gibt keinen Grund.
Doch gibt es die Frage
verzweifelt aus meinem Mund.

Mein Herz, es schreit
und mein Kopf, er streikt.
Das Gefühl geht seinen Weg,
in eine Richtung es sich neigt.

Unauffindbar, unwiderruflich,
unauffällig, unerklärlich.
Der Morgen kommt,
langsam, herrlich.

Die Blätter fallen,
das Jahr geht vorbei.
Die Fragen bleiben,
verbunden mit einem Schrei.


© Veronika Liehr

02.11.2009