Innere Einsamkeit

Eine graue Welt,
ein kaltes Gefühl.
Ein einsames Zelt,
der Regen so kühl.

Ein leeres Feld,
kein Mensch in Sicht.
Der Tag, er fällt,
ganz ohne Licht.

Ein Sturm zieht auf,
vertreibt das Glück.
Die Zeit im Lauf,
ein schnelles Stück.

Ein kaltes Herz,
dort ist diese Welt.
Ein drückender Schmerz,
nichts, was sie hält.

Nach außen glücklich,
nach innen nicht.
So sieht sie sich,
verschwommene Sicht.

Oh wär' er doch da,
die Wärme ersehnt,
wenn er ganz nah
an ihrem Herzen lehnt.


© Veronika Liehr

10.04.2007