Zu Ende, zum Glück

Warum? Warum?
Nun ist es vorbei.
Und gerade darum
ist nichts wie es sei.

Der Anfang ist fern,
Erinnerung nah.
Ich erinn're mich gern,
nun ist es klar.

Die Augen weit offen,
Gedanken bei dir.
Nun kann ich nur hoffen!
Die Fehler bei mir?

Dein Anblick so schmerzhaft,
nur dieser Moment!
Und gib mir die Kraft,
die nun von mir rennt!

Der Frieden tat gut,
ich danke dir sehr.
Dann kam die Wut,
zerstörte es mehr.

Vorbei, vorbei,
Endlich, zum Glück.
Ein kleiner Schrei
zerreißt es ein Stück.


© Veronika Liehr

30.01.2007