Tunnel des Lebens

Ich stehe am Anfang,
vor mir Dunkelheit.
Ein weiter Weg,
ohne Heiterkeit.

Ich trete hinein,
sehe kein Ende.
Doch ich bin neugierig,
wage keine Wende.

Es vergehen Stunden,
Stunden ohne Licht.
Aber ich gehe weiter,
sehe den Eingang nicht.

Das Ende ist nicht da,
doch ich laufe weiter.
Langsam wird mir klar,
es macht mich nicht heiter.

Ich bin gefangen,
Ende gibt es keins.
Es endet mit dem Tod,
das Leben ist nicht mehr meins.

Sie sind vorbei,
die Zeiten des gebens.
Ich bin gefangen,
im Tunnel des Lebens.


Veronika Liehr

26.02.2004