Tränen der Nacht

Ein Blick von ihm,
was mag er bedeuten?
Ich vergesse alles,
höre die Glocken läuten.

Ein Satz von ihm,
lange klingt er nach.
Es ist vorbei,
was er wohl sprach?

Ein Ton von ihm,
ich vergesse ihn nicht.
Ewige Dunkelheit?
Weg ohne Licht.

Alles von ihm,
ich weiß es noch.
Ich falle und falle,
in ein tiefes Loch.

Der Gedanke an ihn,
was passiert mit mir?
Tränen der Nacht,
sie sind immer hier.

Der Gedanke an ihn,
er will nicht gehen.
Kälte und Wärme,
wo werde ich stehen?

Der Gedanke an ihn,
er hat die Macht.
Doch auch sie herrschen:
Die Tränen der Nacht.

© Veronika Liehr

11.12.2004