Die Trauer der Seele

Die Welt bricht zusammen,
verloren und verlassen.
Alles ist vorbei!
Ich kann es nicht fassen.

Ich kann nicht mehr klar denken,
es scheint, es sei das Ende.
Verzweifelt, verwirrt,
es gibt keine Wende.

Verantwortlich für alles was war,
weiß nicht mehr wohin.
Verbissen in einen Traum,
was hat es für einen Sinn?

Alles war umsonst,
die Worte stecken in meiner Kehle.
Verdammt in mir selbst,
verbündet mit der Trauer der Seele.

Vereint mit der Trauer,
verfeindet mit dem Glück.
Der Traum ist verfehlt,
verfehlt um ein Stück.

Verfestigt ist der Schmerz,
er spiegelt sich wieder.
verdüstert ist meine Seele,
verfärbt in meine Lieder.


© Veronika Liehr

27.11.2003