Gefangen

Du erschienst vor mir,
warst auf einmal da.
Doch die Hoffnung war weg,
als ich dich sah.

Es hält noch an,
das Gefühl der Trauer.
Ein halbes Jahr später,
bin ich nicht schlauer.

Ein kaltes Gefühl,
es versperrt mir die Sicht.
Keine Hoffnung,
Tränen am Gesicht.

Ich fühl mich gefangen,
alles so dicht.
Wo ist die Hoffnung?
Wo ist das Licht?

© Veronika Liehr


28.09.04